Schienenbau

Der ergotherapeutische Schienen- bzw. Orthesenbau ist häufig eine sinnvolle, therapeutische Ergänzung oder Notwendigkeit nach Verletzungen, Operationen oder bei Erkrankungen (z.B. bei Rheuma) an der Hand, dem Handgelenk oder am Arm. Eine Schiene soll das Gelenk ruhigstellen oder entlasten, abhängig vom therapeutischen Nutzen. Gegebenenfalls werden Gelenke gesperrt und anderen wiederum wird Bewegungsfreiraum gelassen. So werden unerwünschte Verklebungen von Sehnen, Muskeln und Nerven sowie Gelenkskontrakturen vermieden.

Ein weiterer Schwerpunkt bildet die Schienenversorgung von Patienten mit Paresen (Lähmungen) durch die Anfertigung individueller Lagerungs- oder Funktionsschienen.

Eine individuell angefertigte Schiene, passt sich Ihrer Hand an und nicht umgekehrt, wie es bei Standardprodukten der Fall ist. Durch die individuelle Anpassung haben die Schienen zudem einen hohen Tragekomfort.

Die Verordnung für eine Schiene muss separat erfolgen. Sie ist nicht Bestandteil einer motorisch-funktionellen Handbehandlung.
Die Kosten für die Anfertigung einer individuell angepassten Schiene werden von der Krankenkasse übernommen wenn eine Verordnung vom behandelnden Arzt vorliegt.